Themenfeld:

Wissenschaft

Im Themenfeld „Wissenschaft" finden Nutzer*innen der Wissensplattform kubi-online alle Fachbeiträge zusammengestellt, die aus theoretischer Perspektive Begriffs- und Praxisentwicklungen beleuchten und Erkenntnisse empirischer Forschung und wissenschaftlicher Studien diskutieren.

Um angesichts der Summe dieser vielen Theorie- und Forschungsartikel eine Orientierung zu erleichtern, sind alle wissenschaftlichen Texte auf kubi-online zusätzlich folgenden vier Rubriken zugeordnet: 

585 Beiträge im Themenfeld

Von Carmen Mörsch (2025 / 2024)

Diskriminierungskritische Perspektiven an der Schnittstelle von Bildung und Kunst

Der Beitrag gibt einen Einblick in die konzeptuellen Rahmungen und methodischen Fundierungen des digitalen Lehr-Lernmaterials diskrit-kubi.net. Die Materialien regen an, hegemoniale Normen zu hinterfragen und in einer situierten Auseinandersetzung die eigene Praxis diskriminierungskritisch zu verändern. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass kunstpädagogische Methoden und Inhalte historisch gewachsene Wertehierarchien reproduzieren und durch die Vermittlung von „Critical Diversity Literacy“ bewusst reflektiert werden müssen. 

Von Iwan Pasuchin (2025)

Inquiry als ‚Universalmethode‘. Kreislauf kreativer Kollisionen und selbstkritischer Reflexionen in Forschung, Lehre und weiteren (Gesellschafts-)Projekten

Was hat Demokratie mit Kreativität zu tun und wie hängt beides mit der Forschung, Lehre und Projektarbeit innerhalb der Kulturellen Bildung und Medienpädagogik zusammen? Ansätze für Antworten auf diese Fragen können von John Deweys Inquiry-Modell abgeleitet werden, das hier als eine Art ‚Universalmethode‘ dargestellt wird.

Von Joachim Penzel (2025)

Ganzheitliche Kunstpädagogik – Auf der Suche nach einer verbindenden Methodologie innerhalb eines heterogenen Systems

Die Fachdidaktik der Kunstpädagogik ist seit ihrer Entstehung im frühen 20. Jahrhundert gekennzeichnet vom Zustand einer methodischen Pluralität. Diese hat in den letzten beiden Jahrzehnten enorm zugenommen und einen Zustand fachlicher Orientierungslosigkeit bei Studierenden und Lehrenden erzeugt. Der Beitrag skizziert eine übergreifende Methodologie, die ausgehend von grundlegenden didaktischen Funktionen den heterogenen Lehrkonzepten einen gemeinsamen Rahmen bietet.

Von Max Fuchs (2025)

Kulturelle Bildung und die Vielfalt der Kulturbegriffe

Die Vielfalt an Verständnisweisen von „Kultureller Bildung" hängt auch mit der Vielfalt an Kulturbegriffen zusammen, die in Theorie und Praxis verwendet werden. Der Beitrag gibt einen Überblick über unterschiedliche Verständnisweisen in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und skizziert ihre Relevanz für die Kulturpädagogik.

Von Birgit Mandel (2025)

Methoden der künstlerischen Arbeit und künstlerische Interventionen für die Kulturelle Bildung produktiv machen

Der Beitrag fokussiert sich auf die besonderen Potenziale und die spezifischen Ansätze und Methoden für Kulturelle Bildung, wenn Künstler*innen selbst als Vermittler*innen handeln und ihre künstlerische Arbeit in soziale Kontexte ausweiten. Grundlage hierfür sind u.a. die Erkenntnisse des Zertifikats-Kurses „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“.

Von Veronika Hofer (2025)

Ethische und demokratische Überlegungen zu monetären und nicht-monetären Teilnahmeanreizen (Incentives) in empirischer Forschung zu Kultureller Bildung

Dieser Text stellt sich die Frage, inwieweit Teilnahmeanreize (Incentives) in der empirischen Forschung zu Kultureller Bildung demokratisiert bzw. individualisiert werden können, um die Teilnahmebereitschaft von Studienteilnehmenden zu fördern und sowohl wissenschafts- und forschungsethische als auch empirische Standards zu wahren.

Von Jannis Burkhard, Kai Maaz (2025)

Schulen mit musischem Schwerpunkt. Eine Betrachtung aus der Perspektive des nationalen Monitorings

Die Bedeutung von Schulen mit musischem Schwerpunkt aus der Perspektive des nationalen Monitorings wird dargestellt. Ausgewertet werden NEPS Daten, inwiefern Gelegenheitsstrukturen (d.h. Schulen mit musischem Profil) existieren, wie Schüler*innen diese nutzen und welche Zusammenhänge es mit Persönlichkeitsmerkmalen oder politischer und sozialer Teilhabe gibt.

Von Katharina Witte (2025)

MUSIK - BEWEGUNG - SZENE: Ein Gestaltungsprozess in einer heterogenen Gruppe

Wie kann die Zusammenarbeit von Schule und Hochschule in sonderpädagogischen Kontexten genutzt werden, um künstlerisch- ästhetische Gestaltungsprozesse in einer heterogenen Gruppe zu einer gemeinsamen Gelingenserfahrung zu machen? Ein Theaterprojekt mit Schüler*innen und Studierenden wird im Hinblick auf das Potenzial improvisatorischer und partizipativer Vorgehensweisen dargestellt und diskutiert.

Von Ina Henning (2025)

Ästhetische Lern- und Lehrprozesse durch musikalische Improvisationen erfahrbar machen

Der Beitrag zeichnet anhand zweier Kooperationsprojekte zwischen einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören und einem Musikdidaktikseminar einer Pädagogischen Hochschule unterschiedliche Aspekte ästhetischer Transformation durch musikalische Improvisation nach und zeigt Formen des Dazwischenbewegens, die inklusive Momente sowohl sozial als auch fachlich herausarbeiten.

Von Lisa Niederreiter (2025)

Das „Offene Atelier“ als inklusive Lehrveranstaltung an einer Hochschule des Sozialen

Der Beitrag umreißt die Konzeption, Durchführung und empirische Auswertung einer inklusiven, künstlerisch-methodischen Lehrveranstaltung an einem FB Sozialer Arbeit. Die Ergebnisse zeigen die prominente Funktion methodisch improvisierender künstlerischer Werkbegleitung für inklusive Prozesse und Lernerfolge. Die Prozesse des freien Kunstmachens lassen mentale Behinderungen zurücktreten, mögliche Zuschreibungen schwächen sich ab, Kooperationen entstehen.