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„Themen" der Kulturellen Bildung speisen sich aus gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen: Alter(n), Digitalisierung, Diversität, Inklusion... Die Fachbeiträge in diesem Menüpunkt reflektieren Möglichkeitsräume, wie mit Künsten und kulturpädagogischer Praxis bzw. Forschung den sozialen Wandel zu gestalten und Teilhabe an Bildung und Kultur für alle zu verwirklichen.

657 Beiträge im Themenfeld

Von Miriam Weinzierl (2026)

Theaterarbeit im offenen Vollzug zwischen Kultureller Bildung und Sozialer Arbeit

Welche Erfahrungen machen inhaftierte Frauen innerhalb eines biografischen Theaterprojekts? Welche Chancen und Entwicklungen eröffnet die Teilnahme, und welche Rahmenbedingungen sowie Einflussfaktoren müssen berücksichtigt werden? Der vorliegende Beitrag präsentiert eine Studie zu den Auswirkungen von biografischer Theaterarbeit und diskutiert deren Bedeutung für Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung.

Von Birgit Dorner, Marion Gerards, Damaris Nübel (2026)

Soziale Arbeit und Kulturelle Bildung im Dialog. Einführungsbeitrag für das Dossier

Der einleitende Beitrag der Herausgeberinnen des Dossiers analysiert systematisch die Traditionslinien, Theoriebezüge und disziplinären Aspekte beider Felder. Er plädiert für einen differenzierten Dialog, der weder vorschnelle Gleichsetzungen noch strikte Trennungen vornimmt, sondern eine wechselseitige Präzisierung und Weiterentwicklung in Theorie und Praxis sowohl für die Soziale Arbeit als auch die Kulturelle Bildung ermöglicht.

Von Markus Kosuch (2026)

Kulturelle Interventionen (KI) als ästhetisch-aktionsforschender Ansatz in der Sozialen Arbeit: das 6-Phasen Modell

Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Lehr- und Lernforschung im berufsbegleitenden Studiengang Soziale Arbeit, Erziehung und Bildung im Lebenslauf stellt der Autor das Konzept KI vor, ein inhaltsoffenes Strukturmodell in dem durch ästhetische Methoden neue Möglichkeitsräume für Wahrnehmung, Handlung und Bedeutungszuschreibung eröffnet werden. Anhand eines verdichteten Fallbeispiels aus der Hortarbeit wird gezeigt, wie eine konflikthafte Alltagssituation – das „Mittagschaos“ – durch einen Perspektivwechsel, ressourcenorientierte Beobachtung und einen ästhetischen Impuls (Vorlesen) transformiert werden kann.

Von Andrea Plöger (2026)

Am Rand und mitten drin: ein Beispiel aus Hellersdorf in Berlin

Soziale Kulturarbeit, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, transformatives Community Organizing (CO), Gemeinwesenarbeit (GWA), Soziale Arbeit, Soziale Bewegungen – Reflexion ihrer Potenziale in von Ausschluss betroffenen Quartieren und der Versuch einer Einordnung am Beispiel eines Projekts im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Stadtteil Hellersdorf.

Von Babette Friedrich (2026)

Poetry Slam und kreatives Schreiben in der Sozialen Arbeit – Ästhetische Praxis und kulturelle Teilhabe

Schreiben kann als eine Form ästhetischer Praxis verstanden werden, die Räume für Selbstausdruck, Transformation und kulturelle Teilhabe eröffnet. Der Beitrag illustriert anhand von schreibbezogenen Gruppenangeboten und Poetry-Slam-Schreibwerkstätten aus der Sozialen Arbeit, wie Schreiben und Performance als zeitgenössische Formen ästhetischer Bildung wirksam werden können.

Von Sophia Gericke (2026)

Bildung durch Irritation? Fremderfahrungen als Impulse für kulturelle Bildungsprozesse in der Sozialen Arbeit

Fremdes irritiert. Doch gerade in dieser Irritation liegt ein Bildungspotenzial. Wie Soziale Arbeit durch ästhetische Praxis Bildungsprozesse anstoßen kann, zeigt dieser Beitrag am Beispiel Sozialer Kulturarbeit.

Von Wiebke Krieger (2026)

Über den Tellerrand geschaut: Kultur- und bildungspolitische Programme in England und Spanien als Inspirationen für die Denkmalvermittlung in Deutschland

Wie kann Denkmalpflege erfolgreich an die breite Bevölkerung vermittelt werden? Dieser Artikel analysiert innovative Strategien in Spanien und England im Vergleich mit dem deutschen Status quo und leitet anhand von Diskursanalysen und Exper:inneninterviews Konzepte für die Stärkung der Denkmalvermittlung ab.

Von Marion Gerards, Norbert Frieters-Reermann (2026)

Reflexiv, machtkritisch und kreativ. Gelingensbedingungen und Handlungsanregungen für eine diversitätssensible ästhetische Praxis in Kontexten Sozialer Arbeit und Kultureller Bildung

Ästhetische Praxen sind nicht per se radikal oder widerständig, sondern sie sind als soziale Praxen in Machtverhältnisse eingebettet. Der Beitrag trägt Gelingensbedingungen und Handlungsanregungen einer diversitätssensiblen und machtkritischen ästhetischen Praxis in Kontexten Sozialer Arbeit und Kultureller Bildung zusammen.

Von Matthias Gräßlin, Katharina Witte (2026)

Radikal inklusiv – Von der Teilhabe zur Gestaltung in kultureller Vielfalt

Der an sich offene und auf der Vorstellung sozialer Vielfalt basierende Begriff der Inklusion wird allzu oft auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen reduziert. Ist er damit in seinem ursprünglichen Verständnis unbrauchbar geworden? Wie lässt sich Inklusion radikal neu denken? Wie kann eine konsequent inklusive Kulturelle Bildung aussehen und wie lässt sie sich realisieren?