Themenfeld:

Internationale Perspektiven

Die Redaktion wird in den kommenden Wochen alle kubi-online Artikel mit internationaler Themenstellung diesem Themenfeld „Internationale Perspektiven" zuordnen.

30 Beiträge im Themenfeld

Von Sofie Olbers (2024)

Everything is connected - Wissen verbinden durch transnationales Lesen lernen

Ein machtkritischer Umgang mit Wissen, postkoloniale Ansätze und transnationales Lernen sind Anforderungen an gesellschaftliche Akteur:innen und Bildungsarbeit - und sollten in Kulturelle Bildung und digitale Vermittlungsformate Eingang finden. Diskutiert wird dies am Beispiel eines Austauschprojekts junger Künstler:innen aus Windhoek und Hamburg, die sich digital vernetzt und ausgehend von ihrem gemeinsamen kolonialen Erbe darüber austauschen, was sie heute verbindet.

Von Julia Effinger, Birgit Mandel, Magdalena Nizioł (2024)

Dom kultury – Maison de la Culture – Kulturhaus und Soziokultur

Initiiert von der Arbeiter*innen- und Volksbildungsbewegung entstanden im 19. Jahrhundert die Kulturhäuser in Europa. Der Beitrag lenkt den Blick nach Frankreich, Polen und Deutschland, stellt die spezifische Geschichte sowie das Wirken bis in die Gegenwart vor: Was sind Gemeinsamkeiten, was sind wesentliche Unterschiede in der kulturpolitischen Steuerung, Organisation, Finanzierung sowie den kulturellen Programmen zwischen den drei Ländern? Welchen Stellenwert haben sie jeweils für ländliche Regionen?

Von Marie Preston (2022)

Wenn Kinder sich einmischen: Schulische Experimente ästhetischer Bildung

Wie können junge Menschen ermächtigt werden? Wie kann Bildungsgerechtigkeit erreicht werden? Wie kann kulturelle Teilhabe gelebt werden? Im Rückblick nach Frankreich Mitte der 1960er Jahre stellt der Artikel ein Format des sozialen Lernens und ästhetischer Bildung anhand der Schüler*innenzeitung „Des enfants s’en mêlent“ vor.

Von Roberta Huldisch (2022)

Die Rolle visueller und digitaler Medien in gesellschaftlichen Transformationsprozessen in Mali

Welchen Beitrag kann Kunst zur Bewältigung der Konflikte in Mali leisten? Der Artikel schildert dies exemplarisch anhand des malischen Kulturschaffenden Issiaka Bâ, seinem Wirken als Vertreter eines malischen „conscious rap“, seinem Engagement an der Schnittstelle von Musik, Medien und Soziokultur und vor allem als Initiator des Kurzfilmwettbewerbes „Réanimons le Mali“.

Von Magdalena Kühne (2022)

Durch Kunst Bewusstsein und partizipative Räume in Côte d’Ivoire schaffen

Das politische Szenario der Côte d’Ivoire ist seit 20 Jahren von großen Spannungen geprägt. Für den in Abidjan ansässigen Bildende Künstler Ange Arthur Koua ist eine langfristige Lösung des Konfliktes nicht ohne Kunst und Kulturelle Bildung zu denken. Im Interview erzählt er, inwiefern „Kunst stärker als Politik“ sei.

Von Veronika Ehm (2022)

Kunstprojekte in Salzburger Schulen – Charakteristika einer aktiven praktischen Umsetzung und Förderpraxis

Der Artikel basiert auf einer Studie des Forschungsinstituts EDUCULT. Ausgehend von Erkenntnissen der Fachliteratur bietet er eine kulturpolitische und pädagogische Einordnung der Untersuchungsergebnisse, identifiziert die Bedeutung Kultureller Bildung für Lehrer*innen und Schüler*innen und diskutiert Diskrepanzen zwischen Rahmenbedingungen und Umsetzungspraxis.

Von Naomi Haruna (2021)

Visual Representations as a Tool for Peace Education and Peace Promotion towards Sustainable Development

Seit mehr als einem Jahrzehnt befindet sich Borno State, Nigeria, aufgrund der von Boko Haram ausgehenden Unruhen in keinem friedlichen Zustand. Daran konnten NGOs und Regierungsaktivitäten wenig ändern. Dieser Aufsatz nimmt gezeichnetes Bildmaterial sowie die kommunikativen Prozesse, die Bedeutung von Zeichnungen für die Binnenflüchtlinge und die Friedensförderung als transformativen Bildungsprozess in den Blick.

Von Zainab Musa Shallangwa (2021)

Beyond Aesthetics, Functionality and Economic Benefits: Art and Societal Transformation taking the Example of Cap Making in Northeast Nigeria

Dieser Artikel untersucht die Rolle von Kunst in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Dabei wird die Herstellung von Kopfbedeckungen von Binnengeflüchteten im Bundesstaat Borno, Nigeria, unter dem Aspekt der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und gesellschaftlicher Inklusion in den Fokus genommen.

Von Susan B. Tanwie (2021)

Promoting a Culture of Peace between Nkwen and Bamendankwe Communities in Cameroon Through Video for Development

Diese Studie untersucht die Rolle von Video for Development (VfD) als ein künstlerisches Mittel der Friedensförderung und der kulturellen Nachhaltigkeit in dem Konflikt um Landnutzung zwischen den Gemeinschaften der Nkwen und der Bamendankwe im Nordwesten Kameruns. Neorealistische Filmtheorien und Paule Freire´s Theorie über dialogische Pädagogik dienen als theoretischer Rahmen.