Stichwort:

Weiterbildung

10 Beiträge mit dem Stichwort

Von Christian Kammler, Lea Spahn (2018)

Kooperativität in einem heterogenen Feld – Interprofessionelle Begegnung im Weiterbildungsmaster „Kulturelle Bildung an Schulen“

Der Artikel diskutiert die Frage nach Weiterbildungsformaten, die neben strukturellen Fragen der Ausgestaltung vor allem das interprofessionelle Miteinander im komplexen Akteursgefüge thematisieren und die (kritische) Reflexivität der Akteure zu einem zentralen Punkt gelingenden Handelns machen.

Von Joachim Ludwig (2018)

d.art – Eine pädagogische Weiterbildung zur Selbstverständigung über das Verhältnis von Kunst und Pädagogik

Vorgestellt wird ein Konzept, welches für Kunst- und Kulturschaffende* eine Weiterbildungsdidaktik vom Standpunkt des Subjekts entwickelt, um Selbstverständigungsprozesse für künstlerisch-pädagogisches Handeln zu unterstützen und zur reflexiven Gestaltung pädagogischer Beziehungen in Kunstprojekten mit Schüler*innen anzuregen.

Von Lars Oberhaus, Ragnhild Eller (2018)

„Verschleierte Blicke durch rosarote Brillen" - Berufsbezogene Rollenzuschreibungen in einer Weiterqualifizierung zur transprofessionellen Zusammenarbeit von MusikerInnen und ErzieherInnen-Tandems in der Kita

Im Rahmen einer Weiterbildung haben MusikerInnen mit ErzieherInnen in Tandems zusammen gearbeitet, um das Musikangebot in der Kita zu verbessern. Der Beitrag thematisiert den Stellenwert frühkindlicher musikalischer Bildung und reflektiert auf Grundlage der Evaluationsergebnisse, wie sich stereotype berufliche Zuschreibungen überwinden lassen.

Von Kristin Westphal (2018)

Die Kunst, in Bildungskontexten künstlerisch tätig zu sein: Neue Formen des Lernens und Bildens?

Dieser Beitrag geht hervor aus der Veröffentlichung der Ergebnisse des dreijährigen Verbundvorhabens Kunst_Rhein_Main, das als Teil des Programms „Förderung von Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben zur pädagogischen Weiterbildung von Kunst- und Kulturschaffenden" vom BMBF gefördert wurde. Entwickelt und erprobt wurde ein wissenschaftlich fundiertes und praxisorientiertes pädagogisches Modell mit innovativen Lehr- und Lernformen zur Professionalisierung von Kunst- und Kulturschaffenden und zur Verbesserung der Wirksamkeit von Weiterbildungsangeboten. Der Beitrag gibt Einblicke dazu, welche Herausforderungen sich für Künstler*innen in Bildungskontexten stellen und wie Kunst- und Kulturschaffende unter besonderer Berücksichtigung zeitgenössischer Tanz-, Theater- und Performancekunst gestärkt werden können.

Von Joachim Kettel (2018)

Künstlerische Kunstpädagogik im Kontext: „The Missing LINK 2016” – Übergangsformen von Kunst und Pädagogik in der Kulturellen Bildung

Der gegenwärtige und zukünftige Diskurs der Kulturellen Bildung muss sich verstärkt den Fragen nach Vermittlungskompetenzen und -qualitäten der in die jeweiligen Projekte involvierten Künstler*innen und Kunstpädagog*innen widmen! Bisher wurde er weitgehend im Hinblick auf rechtliche, finanzielle und organisatorische Fragen wie auch kulturpolitische und bildungspolitische Aspekte geführt. Die in die jeweiligen Prozesse involvierten Künstler*innen und Kunstpädagog*innen, die eine gelingende Kulturarbeit im Schnittstellenbereich von Schule und außerschulischen Bildungsorten und -institutionen bewerkstelligen, sind im Diskurs deutlich unterrepräsentiert. Das Konzept der Künstlerischen Bildung des Übergängigen bietet eine zeitgemäße didaktisch-methodische Grundlage schulischer und außerschulischer Vermittlungsprozesse im Kontext Kultureller Bildung.

Von Steffi Robak, Marion Fleige (2017)

Kulturelle Erwachsenenbildung: (Bildungs-)Interessen, Strukturen, Partizipationsformen – und ihre Übersetzung in Wissensstrukturen für Programmentwicklung

Kulturelle Erwachsenenbildung ist zu einem festen Bestandteil in den Weiterbildungsinstitutionen und in Institutionen der Beigeordneten Bildung erwachsen. Der Beitrag systematisiert auf Basis einer grundlegenden Monografie, die den empirischen und theoretischen Stand enthält sowie weiterer Studien und Veröffentlichungen zentrale Konstitutionsaspekte Kultureller Erwachsenenbildung. Dabei beschreibt er theoretisch-interdisziplinäre und erwachsenenpädagogische Faktoren der (Programm)Strukturentwicklungen, ordnet diese historisch ein, und entwickelt das Theorem der Portale für Kulturelle Bildung. Anschließend werden, auch unter Berücksichtigung der Bildungsinteressen der Teilnehmenden, die drei zentralen Partizipationsportale systematisch-rezeptiv, selbsttätig-kreativ sowie verstehend-kommunikativ bzw. transkulturell, entfaltet.

Von Christian Helbig, Horst Pohlmann, Tobias Schmölders, Angela Tillmann (2017)

Kulturelle Bildung und Medienkompetenz – Entwicklung, praktische Erprobung und Evaluation einer Weiterbildung für Kunst und Kulturschaffende

Im Weiterbildungsprojekt „KuBiMedia“ erwerben Kunst- und Kulturschaffende Medienkompetenz und pädagogische Kompetenz, um – ausgehend von ihrer künstlerischen Perspektive und Herangehensweise – kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche gestalten zu können. Das Konzept wird wissenschaftlich begleitet und mit einem Mixed-Methods-Design evaluiert. Der folgende Artikel gibt einen Einblick in die Intention, den Aufbau und die Inhalte des Konzepts und in die ersten Ergebnisse der quantitativen Evaluation.

Von Barbara Hülmeyer (2016)

Das fachliche Profil des Kulturpädagogen/der Kulturpädagogin als Ergebnis des spezifischen Zusammenwirkens von innerpersonalen Rollen // Annäherung an ein komplexes Berufsbild aus Sicht der Aus- und Weiterbildung

Die Fachlichkeit von KulturpädagInnen zeichnet sich dadurch aus, dass diese ihre innerpersonalen Rollen und damit Anteile ihrer professionellen Persönlichkeit durch ein spezifisches Zusammenwirken wirkungsvoll vereinen. Sie fassbar zu machen, setzt die Transparenz diese Rollen als KünstlerIn, Kunst- und KulturvermittlerIn, PädagogIn und KulturermöglicherIn voraus. Der Beitrag will anhand von Beispielen aus der Praxis, gewonnen aus Interviews, Filmausschnitten und Artikeln, diese Rollen sichtbar machen.

Von Claudia Fleischle-Braun (2014)

Transparenz und Qualitätssicherung im tanzpädagogischen Berufsfeld. Welche Professionalisierungschancen liegen in einem EQR- bzw. DQR-Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen?

Dieser Diskussionsbeitrag greift die gegenwärtig geführte Professionalisierungsdebatte zum Berufsbild des Tanzpädagogen und seiner beruflichen Qualifizierung auf. Um zur Qualitätsentwicklung und -sicherung im tanzpädagogischen Handlungsfeld beizutragen und eine größere Transparenz in der tanzpädagogischen Ausbildungslandschaft mit ihrer immensen Vielfalt an Qualifizierungsangeboten zu erreichen, wird zur Orientierung auf das Referenzinstrument des Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmens verwiesen. Dadurch könnte nicht zuletzt eine größere Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit zwischen den formalen und non-formalen Strukturen der tanzpädagogischen Aus-, Fort- und Weiterbildung erreicht werden.

Von Karl Ermert (2013 / 2012)

Weiterbildung für Handlungsfelder Kultureller Bildung

Weiterbildung wurde im Berichtssystem Weiterbildung (BMWF 2006:12) nach einer traditio­nellen Definition gefasst als „Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Ausbildungsphase [...] Das Ende der ersten Bildungsphase und damit der Beginn möglicher Weiterbildung ist in der Regel durch den Eintritt in die volle Erwerbstätigkeit gekennzeichnet [...] Das kurzfristige Anlernen oder Einarbeiten am Arbeitsplatz gehört nicht in den Rahmen der Weiterbildung“ (Deutscher Bildungsrat 1970:197).