Stichwort:

Vernetzung

7 Beiträge mit dem Stichwort

Von Kristin Naujokat (2018)

Schulen als ländliche Kulturzentren

Im bundesweiten Netzwerk Kreativpotentiale im Dialog sind viele Schulen in ländlichen Räumen eingebunden. Sie verfolgen das Ziel, Kulturelle Bildung nachhaltig im Schulalltag zu verankern und sich zu Kulturzentren zu entwickeln. Der Beitrag nimmt Schulen und ihre Kulturpartner*innen in den Blick und reflektiert ihre Lösungsansätze, um die Kulturelle Bildung für Schüler*innen auf dem Land zu verbessern.

Von Judith Bildhauer (2018)

Das regionale Netzwerk für Kulturelle Bildung auf der Schwäbischen Alb

Kunstschaffende und Kultureinrichtungen, Vereine und Ehrenamtliche, Verwaltung und Politik in sieben Landkreisen arbeiten zusammen, um das Kulturangebot weiterzuentwickeln, Kooperationen anzustiften und Beteiligung zu ermöglichen. Warum und wie daraus eine „Lernende Kulturregion" wird, zeigt dieser Praxiseinblick.

(2015)

Kulturelle Bildung ist Koproduktion >> Außerschulische und schulische Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche wirksam entfalten – eigenständig und gemeinsam

Kulturelle Bildungsangebote innerhalb und außerhalb der Schule unterstützen die Entwicklung und Bildung von Kindern und Jugendlichen auf je eigene Art und Weise. Die Qualitäten und Potenziale der inner- und der außerschulischen Kulturellen Bildung müssen auch in der Kooperation von Kultur und Schule Berücksichtigung finden und erhalten bleiben. Wenn alle Bildungsbereiche zusammenarbeiten und sich miteinander verzahnen, kann sich Kulturelle Bildung in diesem Sinne als Koproduktion wirksam entfalten und verlässliche, erreichbare und veränderliche kulturelle Bildungsgelegenheiten für alle Kinder und Jugendlichen gewährleisten, so die Positionierung der 55 bundeszentralen Fachorganisationen im Dachverband BKJ.

Von Viola Kelb (2014)

Mehr Teilhabe durch Vernetzung. Rahmenbedingungen für Qualität und Kulturelle Bildung in lokalen Bildungslandschaften

Welche Rolle spielt die Kulturelle Bildung in lokalen Bildungslandschaften? Und inwiefern gelingt es der Kulturellen Bildung, sich selbst als gestaltender Akteur in die Bildungslandschaften einzubringen? Da ein zentrales Ziel der Kulturellen Bildung in der Verbesserung von kulturellen Teilhabechancen liegt, sollte eben dieses auch in Bezug auf die lokalen Bildungslandschaften kritisch beleuchtet werden. Denn das Recht auf Zugang zu Kultureller Bildung gilt für alle, einschließlich derer, die oftmals von Bildung ausgeschlossen werden. Auf eben diese Herausforderung nach verbesserter Teilhabe durch Vernetzung fokussiert mein eigener Beitrag in der im Kopaed-Verlag erschienenen Veröffentlichung „Gut vernetzt?! Kulturelle Bildung in lokalen Bildungslandschaften".

Von Viola Kelb (2013 / 2012)

Kulturelle Bildung und Schule

„Bildung ist mehr als Schule!“ Der seit 2002 vielzitierte Slogan der „Leipziger Thesen“ (Bun­desjugendkuratorium u.a. 2002) sollte bis heute, in Zeiten von Ganztagsschulen und lokalen Bildungslandschaften, allgemeiner Konsens sein. Seither existieren zahlreiche Positionierun­gen, die eine Stärkung der Kulturellen Bildung an Schulen fordern: Die „Unesco-Road Map zur Kulturellen Bildung“ (2006b), die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages (2007b) und die „Aachener Erklärung“ des Deutschen Städtetags (2007) sind nur einige Beispiele.

Von Wolfgang Zacharias (gest. 26.4.2018) (2013 / 2012)

Pluralität und Praxisvielfalt Kultureller Bildung

Kulturelle Bildung als ein Praxisfeld pädagogischen Handelns zeichnet sich durch Diversität und Differenz ihrer Vermittlungsformen und inhaltlichen Bezüge aus. Man kann dies auch als ihre besondere Qualität und Stärke werten, etwa im Vergleich und Unterschied zu anderen Lern-­ und Bildungsfeldern wie den Naturwissenschaften, der Mathematik, den Sprachen oder Wissensgebieten wie z.B. Geografie, Geschichte, Politik und Soziales.