Stichwort:

Selbstwirksamkeit

14 Beiträge mit dem Stichwort

Von Miriam Baghai-Thordsen (2026)

„Ich konnte doch nie malen.“  KI-gestütztes künstlerisches Arbeiten in der Klinischen Sozialarbeit

„Ich konnte doch nie malen“ verweist auf biografisch verfestigte ästhetische Selbstzuschreibungen. Der Beitrag untersucht KI-gestützte Bildpraxis als Erfahrungsraum, in dem diese Zuschreibungen irritierbar und Urteilskraft sowie Selbstwirksamkeit neu ausgehandelt werden.

Von Babette Friedrich (2026)

Poetry Slam und kreatives Schreiben in der Sozialen Arbeit – Ästhetische Praxis und kulturelle Teilhabe

Schreiben kann als eine Form ästhetischer Praxis verstanden werden, die Räume für Selbstausdruck, Transformation und kulturelle Teilhabe eröffnet. Der Beitrag illustriert anhand von schreibbezogenen Gruppenangeboten und Poetry-Slam-Schreibwerkstätten aus der Sozialen Arbeit, wie Schreiben und Performance als zeitgenössische Formen ästhetischer Bildung wirksam werden können.

Von Irena Müller-Brozović (2026)

Resonanzaffine Musikvermittlung. Ein Modell für responsive Musikbeziehungen

Wie kann Musikvermittlung inspirierende musikalische Begegnungen gestalten? Der Beitrag zeigt, wie das Modell Resonanzaffiner Musikvermittlung mit Leitfragen neue Perspektiven auf Musikbeziehungen eröffnet und Wege für eine reflektierte Praxis sichtbar macht.

Von Claudia Cerachowitz, Johanna Tewes  (2026)

Ansprechen. Antworten. Anders werden.

Wider die Wüste - Resonanzkompetenz! Der Beitrag zeigt – mit Rosas Resonanztheorie und weiterführenden theoretischen Ansätzen –, wie Kunst, Musik und ästhetische Prozesse Resonanzbeziehungen begünstigen, Irritation und Selbstwirksamkeit auslösen und so eine „resonanzorientierte Kulturschule“ als Motor transformatorischer Schulentwicklung entwerfen.

Von Charlotte Prokop (2026)

„Das Theater war für mich immer ein sicherer Ort“: Wie kreative Räume Jugendliche stärken und Resilienz fördern

Kinder und Jugendliche fühlen sich psychisch zunehmend belastet. Das Recht junger Menschen auf ein sicheres und gesundes Aufwachsen ist als ein Kinderrecht automatisch auch Auftrag für Träger und Fachkräfte. Anhand einer Befragung wird aufgezeigt: Psychisch belastete Jugendliche fühlen sich an Orten der Kulturellen Bildung wohler und sicherer. Der Artikel diskutiert Potenziale Kultureller Bildung für Prävention, Destigmatisierung und Resilienz.

Von Lena Sandel (2026)

In Resonanz mit der Natur – Ästhetische Erfahrungsprozesse und Transformationen mit Störungen

Der vorliegende Beitrag untersucht anhand konkreter Beispiele die ästhetische Praxis in der urbanen Natur und deren Potenzial für resonante Beziehungen unter Berücksichtigung der Resonanztheorie Hartmut Rosas. Die Stadtnatur erweist sich nicht nur als ein weiterer Spielort für Kulturelle Bildung, sondern rückt als Resonanz- und Erfahrungsraum für ALLE in den Fokus.

Von Kristin Elsner, Börge Meyn (2025)

Zwischen Selbstwirksamkeit und Beteiligung in ländlichen Räumen - Kulturelle Bildung und Schule im Spannungsfeld?

Jugendkulturelle Interessen als Ausgangspunkt für die Gestaltung der eigenen Lebenswelt verstehen und damit mehr Kulturelle Bildung für Oberschüler*innen in ländlichen Räumen ermöglichen – das waren die Hauptziele der KulturStarterInnen in Sachsen. Die Projektleiter*innen schauen reflektierend auf das Projekt zurück und stellen prägnante Ergebnisse vor.

Von Michael Dietrich (2024)

Kulturelle Medienbildung in digital erweiterten Realitäten

Kinder und Jugendliche brauchen kreative Räume jenseits digitaler Welten. Doch wie integrieren wir Smartphones und digitale Medien sinnvoll? In einer ausgewogenen Balance zwischen analogen und digitalen Erfahrungen können junge Menschen nicht nur kreativ gestalten, sondern auch Verantwortung für ihre Mediennutzung übernehmen und sich in einer digitalisierten Welt verantwortungsvoll bewegen.

Von Anke Ebel (2020)

Überlegungen zur ästhetischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung – am Beispiel des Lernkonzepts der Färbergärten

Das ‚Erfolgsrezept‘ von Lernformaten, die sich den färbenden Eigenschaften von Pflanzen verschrieben haben (kurz: Färbergarten-Projekte), liegt in einem ästhetischen Zugang zu Themen der Nachhaltigkeit und eröffnet neue Wege innerhalb der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Von Benedikt Sturzenhecker (2019)

Integrationspotentiale demokratischer Teilhabe und Teilnahme – reflektiert an Konzepten und Projekten Kultureller Bildung

Wenn Kulturelle Bildung sich die Aufgabe stellt, Fragen nach gesellschaftlichem Zusammenhalt und einem guten, gerechten Leben zu bearbeiten, dann wird sie sich den Krisen von Teilhabe und Teilnahme stellen und ihre Potenziale für demokratischer Beteiligung und die Gestaltung einer teilhabegerechten Gesellschaft stärken müssen.