Von Marion Gerards, Norbert Frieters-Reermann (2026)
Stichwort:
Ästhetische Praxis
7 Beiträge mit dem Stichwort
Ästhetische Praxen sind nicht per se radikal oder widerständig, sondern sie sind als soziale Praxen in Machtverhältnisse eingebettet. Der Beitrag trägt Gelingensbedingungen und Handlungsanregungen einer diversitätssensiblen und machtkritischen ästhetischen Praxis in Kontexten Sozialer Arbeit und Kultureller Bildung zusammen.
Von Lena Sandel (2026)
In Resonanz mit der Natur – Ästhetische Erfahrungsprozesse und Transformationen mit Störungen
Der vorliegende Beitrag untersucht anhand konkreter Beispiele die ästhetische Praxis in der urbanen Natur und deren Potenzial für resonante Beziehungen unter Berücksichtigung der Resonanztheorie Hartmut Rosas. Die Stadtnatur erweist sich nicht nur als ein weiterer Spielort für Kulturelle Bildung, sondern rückt als Resonanz- und Erfahrungsraum für ALLE in den Fokus.
Von Ralf Kuckhermann (2025 / 2015)
Ästhetische Praxis in der Sozialen Arbeit
Ästhetische Praxis erweitert das klassische Methodenspektrum der Sozialen Arbeit. In einer theoretischen Auseinandersetzung beleuchtet der Beitrag die Grundzüge einer ästhetischen Praxis in der Sozialen Arbeit: Als Prozess, als System von Handlungen und als Arbeitskonzept mit den Hauptfunktionen der Diagnostik, der Bildung und der gesellschaftlichen Partizipation. Zudem wird abschließend auf die Bedeutung des Nicht-Ästhetischen in der ästhetischen Praxis und die Frage nach der Kunst professionellen Handelns eingegangen.
Von Jocelyne Stahl (2024)
Wessen Wissen zählt? Ausstellungen als Orte von Wissenstransfer und Praktiken des Verlernens
Ausstellungen vermitteln ausgewähltes Wissen an ein Publikum. Doch wessen Wissen findet sich in Ausstellungen? Welches Wissen wird hier erzählt – und welches nicht oder auf welches wird nicht verwiesen? Dieser Beitrag möchte sich machtkritisch Ausstellungen als Display von Wissen annähern und Praktiken des Verlernens aufzeigen.
Von Katrin Höhne, Lutz Schäfer (2023)
Kulturelle Bildung als ungesicherte Praxis
Kulturelle Bildung, künstlerische Praxis als Begegnung mit dem Unverfügbaren können als eine lebendige, risikoreiche, singuläre Auseinandersetzung mit sich selbst, Anderen und Anderem dienen und als offener Dialog einer ungesicherten, staunenden, herantastenden, verändernden Praxis eine Antwort auf die aktuellen Krisen sein: in Form der transformatorischen Bildung.
Von Philipp J. Wulf (2021)
Das Hörspiel als Medium für die ästhetische Inklusionsarbeit
Aus der Betrachtung der Materialität des Hörspiels lässt sich entwickeln, warum sich gerade diese Kunstform für die ästhetische Inklusionsarbeit besonders eignet. Verdeutlicht wird dies am Beispiel einer aktuellen Hörspielproduktion des Barner16-Netzwerks.
Von Raika Lätzer (2019)
Singen als Musizierform in der Ästhetischen Praxis: Verortung, Spezifika und Anwendungsmöglichkeiten
Singen können fast alle Menschen jederzeit und überall: Dargelegt wird der Beitrag des Singens innerhalb der Ästhetischen Praxis mit seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ebenso wie im Lebenslauf.