Stichwort:

Ästhetische Erfahrung

33 Beiträge mit dem Stichwort

Von Lena Sandel (2026)

In Resonanz mit der Natur – Ästhetische Erfahrungsprozesse und Transformationen mit Störungen

Der vorliegende Beitrag untersucht anhand konkreter Beispiele die ästhetische Praxis in der urbanen Natur und deren Potenzial für resonante Beziehungen unter Berücksichtigung der Resonanztheorie Hartmut Rosas. Die Stadtnatur erweist sich nicht nur als ein weiterer Spielort für Kulturelle Bildung, sondern rückt als Resonanz- und Erfahrungsraum für ALLE in den Fokus.

Von Ute Pinkert (2025)

Das Mensch-Natur-Verhältnis als Impuls für eine kritische Kulturelle Bildung im Anthropozän

Wie lassen sich im Angesicht der menschengemachten Klimakrise die Metadiskurse zum Mensch-Natur-Verhältnis für Kulturelle Bildung fruchtbar machen? Der Beitrag verknüpft Diskursanalyse, Begriffskritik und bildungstheoretische Überlegungen mit praxisbezogener Reflexion. Er schlägt einen Bogen von der Situierung der Kulturellen Bildung im Kontext des Anthropozän-Konzeptes über eine Diskussion von Menschenbildern und Naturbegriffen hin zu einem Verständnis von Mensch-Natur-Beziehungen, das der Komplexität eines Sowohl-als-Auch gerecht werden kann.

Von Ralf Kuckhermann (2025 / 2015)

Ästhetische Praxis in der Sozialen Arbeit

Ästhetische Praxis erweitert das klassische Methodenspektrum der Sozialen Arbeit. In einer theoretischen Auseinandersetzung beleuchtet der Beitrag die Grundzüge einer ästhetischen Praxis in der Sozialen Arbeit: Als Prozess, als System von Handlungen und als Arbeitskonzept mit den Hauptfunktionen der Diagnostik, der Bildung und der gesellschaftlichen Partizipation. Zudem wird abschließend auf die Bedeutung des Nicht-Ästhetischen in der ästhetischen Praxis und die Frage nach der Kunst professionellen Handelns eingegangen.

Von Luise Fischer (2025)

Über Tanz und Forschung in der Kulturellen Bildung als bewegende Begegnung. Eine Erkundung von Prozess und Erfahrung im posthumanen Paradigma

Dieser Aufsatz verbindet das posthumane/neu-materialistische Paradigma mit der Forschung zur Kulturellen Bildung und nutzt Tanz als Metapher für relationales Werden/Veränderung. Er betont den künstlerisch-kreativen Charakter als zentrale Wissensquelle und zeigt, wie prozessorientierte Forschung ästhetische und verkörperte Erfahrungen ins Zentrum stellt und das „Wie“ des Forschens neu denkt.

Von Christiane Plank-Baldauf, Tamara Schmidt (2024)

Inszenierung von Wahrnehmung. Phänomenologische Perspektiven auf den Gegenstandsbezug im zeitgenössischen Musiktheater für jüngstes Publikum

Der Beitrag beleuchtet ein besonderes Feld der Musikvermittlung und des Musiktheaters, das sich in der Praxis durch eine hohe Interdisziplinarität auszeichnet und in der Forschung und Wissenschaft vor allem von ästhetischen Zugriffen geprägt ist. Anhand einiger Beispiele aus der aktuellen, postdramatischen Musiktheater-Praxis für jüngstes Publikum werden Umgangsweisen mit Dingen und Material vorgestellt und ihre Bedeutung für eine vertiefte Wahrnehmung herausgearbeitet.

Von Verena Freytag, Susanne Dreßler, Julia Brennecke (2024)

Wahrnehmung von zeitgenössischem Tanz aus Sicht von Zuschauer*innen - eine qualitative Studie

Die Studie versteht sich als Beitrag zur Rezeptions- und Bildungsforschung im Tanz. Sie ist Teil des Forschungsprojekts Watchin`Dance am Institut für Musik der Universität Kassel. Befragt wurden Zuschauer*innen nach dem Besuch des Tanz-Stücks „Urlicht I Primal Light I πρωταρχικό φως" des Choreografen A. Foniadakis, Staatstheater Kassel. Die Autorinnen sehen gerade in dem „Nichtverstehen“ besondere Bildungspotenziale.

Von Michael Obermaier (2024)

Grundverständnis frühkindlicher Kultureller Bildung – eine kurze Einführung

Der ästhetische Zugang zur Welt ist eine wichtige Grundlage für frühkindliche kulturelle Bildungsprozesse. Von der ästhetischen Erfahrung bis hin zu einem breiten Konzept Kultureller Bildung haben sich zentrale Fachbegriffe etabliert, die eng miteinander verbunden sind und in die hier eingeführt wird. Der Beitrag ist im Rahmen des Modellprojekts Kulturkita Hessen der DKJS entstanden und soll zu verbesserter kultureller Teilhabe 0- bis 6-jähriger Kinder in Kindertageseinrichtungen beitragen.

Von Nikola Dicke, Fabienne Fuß (2023)

„Was machst du jetzt daraus?“ – Bricolage und Improvisation im Kunstunterricht einer 4. Klasse

Künstlerische Bricolageprojekte fördern die relevante Fähigkeit, Unvorhergesehenes in das eigene Handeln zu integrieren und kreative Lösungen für neuartige Szenarien zu improvisieren.

Von Sebastian Brand (2022)

Zur Relevanz des Körperlich-Leiblichen in der künstlerischen und kulturell-ästhetischen Bildung: Kerngedanken, Konzepte und Theorien

Der Körper bzw. der Leib ist für alle Bereiche Kultureller Bildung (z.B. Musik, Tanz, Performance, Bildende Kunst, Schauspiel) von wesentlicher Bedeutung, etwa als unhintergehbare Grundlage bildungsrelevanter ästhetischer Erfahrung. Die Relevanz des Körpers als Bezugsgröße für Theorie, Praxis und Forschung der Kulturellen Bildung ist daher Thema des Beitrags.

Von Valentina G.P. Fernandes, Andreas Brenne (2022)

Creative Processes and Aesthetic Experiences during Early Childhood – A study based on art pedagogical learning settings

Der Beitrag untersucht Prozesse der ästhetischen Erfahrungsbildung in kunstpädagogischen Lernarrangements der frühen Kindheit im Hinblick auf ästhetische, gestalterische und kreative Dimensionen. Des Weiteren werden Instrumente der qualitativen Videographie vorgestellt.