Dossier: Kulturelle Bildung im Anthropozän

Anthropozän

Welche Auswirkungen hat die zunehmende Zerstörung unserer planetaren Lebensgrundlagen auf Theorie und Praxis von Kulturarbeit und Kulturvermittlung? Von welchen diskursiven Zusammenhängen wird jeweils ausgegangen? Wie reagieren wir im Feld der Kulturellen Bildung und Kulturvermittlung auf die Bedrohungen des (menschlichen) Lebens, die die ungleiche Verteilung von Macht und Ressourcen im lokalen, nationalen und planetaren Kontext umso deutlicher hervortreten lassen? Welche (neuen) Selbstbeschreibungen und Zielsetzungen und vor allem welche Praxen werden entwickelt? 

Diesen Fragen spürt das Dossier in 14 neuen Beiträgen nach. Erarbeitet und herausgegeben wurde das Dossier von Ute Pinkert (Universität der Künste Berlin), Nicola Lepp (Fachhochschule Potsdam) und Karin Kranhold (Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg). Grundlage des Dossiers bilden drei von den Herausgeberinnen  initiierte und organisierte Tagungen im Herbst 2024. Die aus den Tagungen hervorgegangenen Beiträge möchten die Kulturelle Bildung stärker und vielstimmiger als bisher im Anthropozän positionieren: aus der Perspektive der Bildungstheorie und Pädagogik, aus derjenigen der Kunstvermittlung und kuratorischen Arbeit sowie  aus der Perspektive von Kunst, künstlerisch-pädagogischer Lehre und Praxis in den verschiedenen Feldern.

Zum Dossier (2025):
Kulturelle Bildung im Anthropozän