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Streitfälle der Vermessung Kultureller Bildung

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Von Peter Kamp (2014)

Akteure der außerschulischen Kulturpädagogik: Garanten auch für informelle Freiräume?

In unserem Panel „Streitfälle: Institutionen und Zuständigkeiten" sind als Impulse sechs Fragen mit sieben Fragezeichen angekündigt. Warum das so ist, hat mir keiner gesagt. Also darf ich mal spekulieren: Da es hier um Kartographie, um Feldvermessung geht und hier und jetzt um PRAXIS, sollen hier die letzten offenen oder zumindest die letzten strittigen Fragen ein für alle Mal beantwortet werden. Und zwar von jedem anders, sondern käme ja kein Streit auf. Also versuche ich zu polarisieren. Acht Thesen, drei bis vier Exkurse

Von Burkhard Hill (2014)

Resümee Panel PRAXIS: „Streitfälle – Institutionen und Zuständigkeiten“

Ein Streitfall wurde während der zweistündigen Diskussion besonders intensiv behandelt: Wie verhält es sich mit der Zuständigkeit des „Rates für Kulturelle Bildung“? Hat dieses neue Gremium Einfluss auf die Vergabe von Mitteln durch die in diesem Bereich engagierten privaten Stiftungen? Kann es Richtlinien hinsichtlich einer guten und gewünschten Praxis formulieren? Prof. Dr. Holger Noltze vertrat als Sprecher den Rat auf dem Podium und war für eine engagiert geführte Diskussion – auch mit dem Publikum - durchaus zu haben.

Von Max Fuchs (2014)

Elfenbeinturm oder menschliches Grundrecht?

Max Fuchs, Referent der Fachtagung MIND THE GAP!, reflektiert, was man tun kann, um Teilhabe und die Zerstörung kultureller Infrastrukturen zu verhindern. Um den seit Jahrzehnten anhaltend negativen Besuchertrend umzukehren, so Fuchs, fallen immer wieder drei Stichwörter: Relevanz, meaning and value (Sinn und Wert) und Engagement (im Sinne von Einbindung). Er rät, sich mehr Gedanken zu machen über vier Stellschrauben für Teilhabe: Erreichbarkeit, Finanzierbarkeit, rechtliche Schranken, Bildung.