Stichwort:

Resonanztheorie

4 Beiträge mit dem Stichwort

Von Marcel Weigelt, Maria Oertel (2026)

Sollbruchstellen. Die fächerübergreifende Querschnittsaufgabe Kulturelle Bildung als resonanztheoretische Implikation für Schule und Unterricht am Beispiel des Theaterspiels

Was wäre, wenn Unterricht auf Irritation und Widerstand ausgerichtet würde; wenn es produktive Oppositionen geben muss, um adäquat Wirklichkeit und Welt zu begegnen? Kann das Fachunterricht leisten oder bedarf es anderer Formate jenseits der schulischen Fächerstruktur? Der Beitrag nimmt sich dieser Frage an und arbeitet die fächerübergreifende Querschnittsaufgabe Kulturelle Bildung als resonanztheoretische Implikation für das schulische Lehren und Lernen heraus.

Von Claudia Cerachowitz, Johanna Tewes  (2026)

Ansprechen. Antworten. Anders werden.

Wider die Wüste - Resonanzkompetenz! Der Beitrag zeigt – mit Rosas Resonanztheorie und weiterführenden theoretischen Ansätzen –, wie Kunst, Musik und ästhetische Prozesse Resonanzbeziehungen begünstigen, Irritation und Selbstwirksamkeit auslösen und so eine „resonanzorientierte Kulturschule“ als Motor transformatorischer Schulentwicklung entwerfen.

Von Peggy Meyer-Hansel (2026)

Tanz als Probenraum für Resonanz

Wie kann Tanz unsere Beziehung zur Welt verändern? Der Beitrag zeigt entlang theoretischer Perspektiven, wie zeitgenössische Tanzvermittlungsformate zu Resonanzräumen werden – als Erfahrungsräume für Berührung, Selbstbewegung, Transformation und leiblich fundierte Weltverhältnisse – jenseits von Kontrolle, Funktionalität und Entfremdung.

Von Ute Pinkert (2025)

Das Mensch-Natur-Verhältnis als Impuls für eine kritische Kulturelle Bildung im Anthropozän

Wie lassen sich im Angesicht der menschengemachten Klimakrise die Metadiskurse zum Mensch-Natur-Verhältnis für Kulturelle Bildung fruchtbar machen? Der Beitrag verknüpft Diskursanalyse, Begriffskritik und bildungstheoretische Überlegungen mit praxisbezogener Reflexion. Er schlägt einen Bogen von der Situierung der Kulturellen Bildung im Kontext des Anthropozän-Konzeptes über eine Diskussion von Menschenbildern und Naturbegriffen hin zu einem Verständnis von Mensch-Natur-Beziehungen, das der Komplexität eines Sowohl-als-Auch gerecht werden kann.