Stichwort:

Kulturvermittlung

15 Beiträge mit dem Stichwort

Von Birgit Mandel (2024)

Publikums-Zugewandtheit als institutionelle Grundhaltung

Wie ein klassisches Musikfestival konsequent publikums- und teilhaberorientiert aufgestellt werden kann durch Cross-Over-Programme, erlebnisorientierte Formate, zugängliche Kommunikation und Vermittlung, vielfältige neue Kooperationen und aktive Einbindung von Menschen über das Klassikpublikum hinaus, zeigt das Beethovenfest Bonn.

Von Julia Effinger, Birgit Mandel, Magdalena Nizioł (2024)

Dom kultury – Maison de la Culture – Kulturhaus und Soziokultur

Initiiert von der Arbeiter*innen- und Volksbildungsbewegung entstanden im 19. Jahrhundert die Kulturhäuser in Europa. Der Beitrag lenkt den Blick nach Frankreich, Polen und Deutschland, stellt die spezifische Geschichte sowie das Wirken bis in die Gegenwart vor: Was sind Gemeinsamkeiten, was sind wesentliche Unterschiede in der kulturpolitischen Steuerung, Organisation, Finanzierung sowie den kulturellen Programmen zwischen den drei Ländern? Welchen Stellenwert haben sie jeweils für ländliche Regionen?

Von Bettina Uhlig, Carolin Pauke (2021)

Kindorientierte Vermittlung im Museum. Zum Beispiel: ein mittelalterliches Reliquiar

Wie können Kinder historische Kunst, deren Herkunft außerhalb ihrer Lebenszusammenhänge liegt, verstehen lernen? Und welches Bildungspotenzial bieten diese Artefakte? Der Beitrag regt zur Diskussion einer kindorientierten Kulturvermittlung an und vermittelt konzeptionelle Grundlagen zur Kunstrezeption mit Kindern.

Von Birgit Mandel (2021)

Kulturelle Teilhabe in der DDR: Ziele, Programme und Wirkungen staatlicher Kulturvermittlung

Welche theoretischen und praktischen Erkenntnisse der Kulturvermittlung in der DDR wären heute noch relevant? Welche Impulse für aktuelle Diskurse zur kulturellen Teilhabe und Kulturellen Bildung lassen sich aus den Erfahrungen der Kulturarbeit in der DDR gewinnen? Dargelegt werden die zentralen Erkenntnisse eines Forschungsprojektes.

Von Birgit Wolf (2021)

Kulturvermittlung in der DDR zwischen Auftrag und Wirklichkeit

Anhand je einer Einrichtung der Jugendkulturarbeit, der betrieblichen Kulturarbeit und der Ernsten Kunst wird exemplarisch dargelegt, mit welchen Programmen und Formaten die Kulturvermittlung in der DDR versuchte, sich wandelnden gesellschaftspolitischen Verhältnissen und den Bedürfnissen des Publikums im Sinne einer „Kultur für alle" gerecht zu werden. Im Fokus stehen der Zentrale Klub der Jugend – die Scheune – in Dresden, das Kulturhaus Wolfen und das Gewandhaus zu Leipzig.

Von Birgit Mandel (2018)

Kulturvermittlung in klassischen Kultureinrichtungen: Ambivalenzen, Widersprüche und Impulse für Veränderungen

Kritisch hinterfragt werden bisherige Handlungsstrategien institutioneller Kulturvermittlung. Der Preis „ZukunftsGut“ dient als Beispiel, um Qualitätsdimensionen für Kulturvermittlung in einer diversen Gesellschaft zu erörtern.

Von Birgit Mandel (2017 / 2016)

Audience Development, Kulturelle Bildung, Kulturentwicklungsplanung, Community Building. Konzepte zur Reduzierung der sozialen Selektivität des öffentlich geförderten Kulturangebots

Das Ziel, eine breite, sozial diverse Bevölkerung in die öffentlich bereitgestellten, institutionellen kulturellen Angebote, v.a. die Theater, Konzerthäuser und Museen zu involvieren, ist bis heute unerreicht. Doch mit welchen Strategien könnte es gelingen, ein diverses Publikum für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen zu gewinnen und wie müssen sich Kulturpolitik, Kulturinstitutionen und Kulturmanagement dafür ändern? In diesem Beitrag werden die Forschungsergebnisse der vergangenen zehn Jahre zur Kulturnutzerforschung und über Audience Development Strategien zusammengetragen und kritisch reflektiert.

Von Stefanie Marr (2016)

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – Kunstpädagogik, Kulturelle Bildung und Inklusion

Die Kulturelle Bildung hat ein Umsetzungsproblem, wenigstens in Kontexten der formalen Bildung. Dieses gilt es zu lösen. Würde es gelöst, wäre die Frage nach Inklusion in der kunstpädagogischen Praxis keine drängende Fragestellung mehr. Denn in qualitativ hochwertigen Angeboten Kultureller Bildung wird ohnehin Vielfalt als Ressource und werden individuelle Unterschiede sowieso als Kapital verstanden.

Von Malin Kettel (2014)

„Lass sie süchtig nach Anerkennung, Motivation und Theaterspielen sein. Bitte, da bin ich gerne Dealer“ - Über das berufliche Selbstverständnis von AnleiterInnen in der Kulturellen Bildung.

Welches berufliche Selbstverständnis haben AnleiterInnen in der Kulturellen Bildung und welche Haltung nehmen sie in Bezug auf ihre TeilnehmerInnen ein? Zu diesem Thema wurden Fachkräfte aus verschiedenen Kunstsparten und unterschiedlichen strukturellen Bedingungen, die in der vermittelnden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tätig sind, interviewt. Die Ergebnisse werden in diesem Text dargestellt.