Stichwort:

Ästhetische Bildung

43 Beiträge mit dem Stichwort

Von Felicitas Lowinski, Esther Harmat (2023)

Intergeneratives Tanztheater als ästhetisches Vermittlungsmodell

Tanztheater verbindet Generationen. Dies zeigt ein Forschungsprojekt an der Hochschule Niederrhein, welches aus der Perspektive der ästhetischen Forschung ein Semester lang ein intergeneratives Tanztheaterensemble, bestehend aus neun Studierenden und neun Senior*innen, begleitete.

Von Kathrin Buchmann, Sabine Mähne (2023 / 2022)

Zum produktiven Verhältnis zwischen ästhetischem Potential in der Kinder- und Jugendliteratur und künstlerischer Praxis in analogen und digitalen Veranstaltungen

Wie können Literaturvermittler*innen Kinder und Jugendliche unter Einbeziehung anderer Künste auf Bücher neugierig machen? LesArt, das Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur, setzt sich seit mehr als 30 Jahren mit dieser Frage auseinander. Der Beitrag stellt Wege und Erfahrungen anhand eines Modellprojektes vor.

Von Cornelie Dietrich, Ute Pinkert (2022)

Transformationsprozesse in Schule, Theater, Kultureller Bildung

Das Bildungssystem wie auch der staatlich subventionierte Kulturbetrieb in Deutschland, das wurde in den vergangenen Jahren deutlich, offenbaren tiefliegende Fehlanlagen, die der Transformation und grundlegender Konzept- und Strukturveränderungen bedürfen. Welche Veränderungsprozesse sind derzeit in den Bereichen Schule und Theater wahrnehmbar? Was sie bewirken, betrachten Cornelie Dietrich und Ute Pinkert im Dialog.

Von Andrea Bramberger, Iris Bramberger, Elisabeth M. Eder (2022)

Die Bildungsinitiative „Im Laub“ — Repräsentationen von Gleichheit und Differenz

Die Bildungsinitiative „Im Laub" regt einen Umgang mit Differenz und Gleichheit an, der Richtung Egalität weist. Das multimodale Zusammenspiel von Text, Bild und Musik lädt Schüler*innen (der Primarstufe) dazu ein, Gleichheit und Differenz als Parameter eines Spektrums zu erfahren, das sie entdecken und mitgestalten können.

Von Philipp J. Wulf (2022)

Popmusik und ästhetische Bildung – Zur „Grammatik der Härte“ im Deutschpop der Gegenwart

Anhand exemplarischer Songtextanalysen weist der Aufsatz im Deutschpop der Gegenwart ökonomische Imperative nach, die sich als „Grammatik der Sorge“ vortragen, durch die Abstraktion von den konkreten Lebensbedingungen und die alleinige Fokussierung der Subjekte jedoch in eine „Grammatik der Härte“ umschlagen.

Von Isabel Wullschleger (2022)

Das Instrument als responsives Ding und als konstituierendes ‚Mit‘ im sozialen und musikalischen Geschehen

Was machen Kinder mit Dingen? Und was ‚machen‘ die Dinge mit den Kindern? Am Beispiel des gemeinsamen Musizierens und Übens wird aufgezeigt, welche Rollen den Instrumenten im sozialen und musikalischen Miteinander zugeschrieben werden können und inwiefern diese das Geschehen (mit-)konstituieren.

Von Miriam Schmidt-Wetzel (2022)

Von Art Education im Emergency-Remote-Modus hin zu Art Education im Modus Potentialis

Welche Schlüsse können aus der Reflexion der Erfahrungen im pandemiebedingten „Emergency-Remote-Teaching“ für eine Erweiterung ästhetisch-kultureller Vermittlungspraxen ins Digitale und in die Distanz über den Notfallmodus hinaus gezogen werden? Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Studie „Erzählungen über Distanz und Nähe – kunstpädagogische und ästhetisch-kulturelle Vermittlungspraxen im Ausnahmezustand“.

Von Marie Preston (2022)

Wenn Kinder sich einmischen: Schulische Experimente ästhetischer Bildung

Wie können junge Menschen ermächtigt werden? Wie kann Bildungsgerechtigkeit erreicht werden? Wie kann kulturelle Teilhabe gelebt werden? Im Rückblick nach Frankreich Mitte der 1960er Jahre stellt der Artikel ein Format des sozialen Lernens und ästhetischer Bildung anhand der Schüler*innenzeitung „Des enfants s’en mêlent“ vor.

Von Kirsten Winderlich (2022 / 2019)

Von den Rändern her – Zu Forschungsverständnis und -praxis der grund_schule der künste der Universität der Künste Berlin

Der Beitrag stellt Forschungsverständnis und -praxis der grund_schule der künste (g_dk) über den Begriff der forschenden Haltung sowie über das Konzept der Forschungswerkstatt an der Universität der Künste (UdK) dar und veranschaulicht dies an einem beispielhaften Lehr- und Forschungssetting. An der Schnittstelle von Hochschule, Schule und Kulturinstitution wird ein raumbezogenes Lehr- und Forschungsmodell konturiert, in dessen Mittelpunkt Bildung in, mit und durch die Künste steht.

Von Kirsten Winderlich, Stefanie Johns (2022)

Perspektivwechsel – Mediale Bildungen digitaler Kinder- und Jugendöffentlichkeit am Beispiel des Earth Speakr von Olafur Eliasson

Der Beitrag beleuchtet das in seiner Medialität zwischen Kindern, Kunst und Klimakrise verortete Kunstwerk von Olafur Eliasson und reflektiert es als ein partizipatives Beispiel kunstbasierter bzw. -initiierter digitaler Kinder- und Jugendöffentlichkeit. Mittels einer phänomenologischen ‹Blickverschiebung› erfolgt eine Analyse der medialen Schichten im Gebrauch der App Earth Speakr sowie deren Verortung im Kontext digitaler Bildung und Kultur.