Markus Kosuch

Dr. Markus Kosuch ist seit 2009 Professor für Kulturelle Bildung und ästhetische Praxis in der Sozialen Arbeit an der TH Nürnberg und zudem als Regisseur und Musiktheaterpädagoge tätig. Schwerpunkt seiner Forschung ist die Kulturelle Intervention, in der er seine Erfahrungen mit cross-culture-Musiktheater-Produktionen hin zur Intervention im Rahmen einer potentialorientierten Sozialen Arbeit transferiert. 

Seit der Unternehmensgründung „die neue gesellschaft“ 5/2022 berät er Geschäftsführer*innen und Unternehmer*innen von familiengeführten mittelständischen Unternehmen in Transformationsprozessen und nutzt dabei insbesondere ästhetische Lernformen.

Von 1995 bis 2001 baute er die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart konzeptionell, inhaltlich und organisatorisch auf, war dessen Geschäftsführer und pädagogischer Leiter. 1997 war er Mitbegründer des European Network of Opera- and Dance-Education RESEO in Brüssel und rief 2001 mit Wolfgang Martin Stroh, Anne Kathrin Ostrop und Rainer O. Brinkmann das Institut für Szenische Interpretation von Musik und Theater ins Leben. Er entwickelte die Idee und das Konzept des cross-culture Musiktheaterprojekts HipH’Opera Cosi fan tutti, das 2005/2006 an der Komischen Oper Berlin unter seiner Regie umgesetzt wurde.

2010 setzte Markus Kosuch das Konzept HipH’Opera mit „Der Rap des Nibelungen“ am Theater Freiburg fort. Seit 2019 forscht er an der Schnittstelle von kultureller, ästhetischer Bildung und einer Kultur der Nachhaltigkeit und Regeneration. Hier transferiert er zentrale Ansätze der szenischen Interpretation, um Bildungsräume regenerativ auszurichten.

Seit 2002 ist er Vorsitzender der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. (LKJ), dem landesweiten Fach- und Dachverband von rund 30 Organisationen und Verbänden der kulturellen Bildung in Baden-Württemberg. Als Dachverband vertritt die LKJ die Interessen des Bildungsfeldes bei der Politik und in der Öffentlichkeit. Als Fachverband setzt sie – unter der Maxime „Kultur öffnet Welten“ – Programme, Modelle und Projekte der kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Themenbereichen wie Kultur-Schul-Kooperationen, Inklusion und Diversität, Freiwilliges Engagement sowie Medienbildung und Digitalität um und veranstaltet Fachtagungen und Fortbildungen.